Archiv der Kategorie 'Verbraucherschutz'

Dann geht doch nach drüben!

Mir hier in Leipzsch ham ja nischt gegen Ausländer, aber diese Immiegranden und Musslemms mit ihrn fettschn Haarn und Knoblauchguschn und ihrn scheiss Dönerbuden die hier deutschen Dönerbuden die Arbeit wegnehmen, weeßte wasschmeene? Und dann ooch noch so ne Moscheeh, wo se eem nunderkreischen un de Terroristen ausbilden? Wokommerdenndahin?

Da muss do de Politik was gegen tun!

Da habsch do och gleichemal uff der LVZ-Seite was geschrieben, hier ne kleene Auswahl, zum Glück löschn die ja nischt, was do ooch mal gesagt werden muss! Das wird ja wo no erlaubt sein!!! (eine Reminiszenz)

P. Ehrlicher 13.11.2013, 11:28:18
Man muss da sicherlich kein Prophet sein, aber die Moschee wird als großer Anziehungspunkt die Errichtung eines neuen Ghettos nach sich ziehen. Das ist auch die berechtigte Furcht der Anwohner dort und das wissen auch alle hier. Mittelfristig werden dort keine Deutschen mehr wohnen, aber ich denke, den Meisten von denen, die hier so große Töne spucken, wird’s egal sein, da sie gar nicht betroffen sein werden. Die Moschee würde aus vielerlei Gründen besser nach Connewitz passen. Direkt am Connewitzer Kreuz wäre ein geeignetes Grundstück dafür. Die Spitze zwischen Heinze- und Biedermannstraße. Dort wäre das “Problem“ wesentlich besser aufgehoben und könnte sich in Ruhe und Toleranz entwickeln.
Die CDU hätte sich besser raus halten sollen. So wird man jedenfalls keinen Fußbreit mehr ins Parlament der verloren gegangenen Heldenstadt bekommen. Natürlich ist es schwierig sich da entsprechend richtig zu positionieren, aber das ist einfach an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. Kein Wunder, dass hier immer wieder so viele die Brückenstraßen-Partei wählen.

Plagwitzer (das Original) 12.11.2013, 20:29:54
Ich fürchte Mitgliedern der Leipziger CDU die Fähigkeit so weit zu abstrahieren um ihr türkisches Spiegelbild zu erkennen.

familydad 13.11.2013, 12:05:51
Früher war Gohlis ein guter Stadtteil, in Zukunft werden die selben Verhältnisse wir in der Eisenbahnstraße herrschen.

Wie immer bei solchen Sachen, wohnen die Befürworter der Moschee gar nicht in Gohlis sonder schön weit außerhalb!

Leipziger 12.11.2013, 19:12:30
Allen Befürwortern der Moschee empfehle ich einen nächtlichen Spaziergang durch die Eisenbahnstraße.

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Wahlkampfdreiklang

Der Wahlkampf um das Amt des Leipziger Oberbürgermeisters ist in vollem Gange. Das bedeutet also, dass endlich all das weihnachtliche Gerümpel vom Fensterbrett geräumt werden darf (Ich hoffe Frau Decker ist vor Ort, sonst steht das noch bis Ostern!), um stattdessen die Straßen karnevalistisch bunt auszuschmücken.

Aber um dieses Jahr die paar Wähler, die am 27. Januar nicht mit Shoppen oder Beschaffungskriminalität beschäftigt sind, nicht zu langweilen, haben sich die Parteien etwas Besonderes ausgedacht. Insgeheim wurde beschlossen, dass alle Kandidaten ihr Wahlprogramm auf drei einprägsame und nötigenfalls grölbare Schlagworte reduzieren müssen, am besten in Alliteration. Schon lange wissen Kommunikationswissenschaftler, Semiotiker und sonstige Propagandaberater um die besondere Wirksamkeit dieses superlativen Dreiklanges („Titten, Thesen, Temperamente!“), durch welchen auch noch dem letzten braven Bürger und „kleinen Mann auf der Straße“, die eher BILDungsmedien mit suboptimal intellektuellem Anspruch konsumieren, die Botschaft verständlich wird. Für die Parteien, die auch noch all jene Deppen gewinnen wollen, die glauben, dass man „einzig“ steigern kann, ist dies oft die einzigste Chance.

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UFOs über Connywood

Angst vor der Gentrifizierung? Und zwar ZURECHT! Schon sind die ersten Vorboten der Yuppie-Apokalypse über dem Leipziger Süden aufgetaucht! Ganz offenkundig sind hier böse Mächte am Werk, die sich gegen alles Gute im Menschen verschworen haben!

(Zum Vergrößern anklicken)

Es wird dazu geraten zu Hause zu bleiben und Fenster und Türen zu verammeln. Kinder sollten abends nicht mehr draußen spielen. Legen Sie bereits jetzt schon für alle Fälle Lebensmittelvorräte an – hey, gibt’s ja jetzt auch im Sonderangebot bei Netto aarrghhhhhkrrcchhhhhtt!!!

Wer allerdings schon immer mal wie der letzte Volldepp aussehen und auch so herumlaufen wollte, der sollte zugreifen, solange der Vorrat reicht! Damit fällt man garantiert auch als Ex-Punk oder sonstwie Alternativer nicht mehr als Störfaktor in der 0815-Masse auf. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft am besten gleich die passende Schlüpper mit dazu!

Wenn alles nur so einfach wäre

Gestern stellte die Polizeidirektion Leipzig ihre Kriminalstatistik für das Jahr 2011 vor. Wenig überraschend, dass die BachHeldenMesseRedBullVölkerschlacht-Stadt in den Medien der LVZ natürlich als übelstes Sodom&Gomorrha® gewürdigt wurde. Allzuviel erhellendes hatten die Wachtmeister auf ihrer PK allerdings nicht zu erzählen. Diebstahl und Drogen, das war das einzige, was irgendwie wichtig erschien, achja, Ausländer und Auffe Fresse gabs auch noch – naja, Hauptsache Leipzig ist die Kriminalitätshochburg im Freistaat schlechthin.

Wer sich die Mühe macht, den – ein wenig versteckten – Jahresüberblick zur PK Sachsen 2011 zu finden (hier), der kann sich mal wieder über die leicht selektive (und gesteuerte) Wahrnehmung von Journalisten amüsieren, wenn es um Statistiken geht. (Betroffene berichten)

Hier eine kleine Zusammenschau:
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